Der Bundesbrief von 1291 war im Juni 2006 ins Amerikanischen Museum für Verfassungsgeschichte in Philadelphia gebracht worden und sollte dor 3 Wochen ausgestellt werden. Das Dokument wurde für 3 Million Franken versichtert, zahlbar bei Totalverlust. Es gab damals viele kritische Stimmen, die das Dokument nicht unnötigen Risiken ausgesetzt wollten.Die Ausstellung im National Constitution Center in Philadelphia, wurde damals von alt Bundesrat Arnold Koller eröffnet und trug den
Titel «sister republics» (Schwester-Republiken) und war den freiheitlichen und demokratischen Werten der schweizerischen
und der amerikanischen Verfassungen gewidmet.
Was auch damals schon bekannt war: der Bundesbrief wurde durch Regionale Herrscher rund um den Vierwaldstättersee im 14. oder 15. Jahrhundert, nachträglich abgeändert. Sie wollten ein Beweismittel gegen territoriale Ansprüche Habsburgs vorweisen können. 1991 haben ETH-Physiker das Dokument mit der Radiokarbonmethode untersucht und festgestellt, dass es höchstwahrscheinlich aus der Zeit um 1400 stammt.
Was ist dann passiert. Wärend der dreiwöchigen Ausstellung in Amerika kam es zum Diebstahl des Dokuments. Die Diebe wussten um die hohe Versicherungssumme und wollen durch Erpressung das Museum zu einer Zahlung eines Lösegeldes veranlassen. Diese ganze Angelegenheit wurde jedoch durch das National Constitution Center in Philadelphia praktisch vollkommen vertuscht.
In der Folge haben das National Constitution Center in Philadelphia und die Diebe auf keinen Deal geeinigt. Das Dokument ist seit 2006 veschollen, um die politisch Verantwortlichen nicht zu blamieren vereinbarten beide Seiten Stillschweigen über die Affäre. Nachträglich wurde ein neuer Bundesbrief hergestellt, der jetzt wie wenn nie etwas gewesen wäre ausgestellt wird.
Aus diesem Grund ist es mehr als fragwürdig, welcher Quellenlage man glauben soll.
Denn wie gesagt wurden bereits nach 1291 mehrer abgeänderte Versionen erstellt, um Gebietsansprüche zu regeln.
Es ist mehr als glaubwürdig, dass mindestens vier Talschaften grosses Interesse an einem geänderten Bundesbrief hatten, der erwähnt, dass es eben auch mindestens vier Talschaften gewesen seien, also nicht nur drei, wie immer behauptet.
August 28, 2008
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5 Kommentare:
Wo sind die Beweise, dass der Bundesbrief in den Vereinigten Staaten wirklich gestohlen wurde?
Das Ganze tönt mir einmal mehr nach einer kruden Verschwörungstheorie...
Der letzte Abschnitt in diesem Post würde − wie schon anderswo angedeutet − aber eigentlich aussagen, dass es zu Beginn eben doch 3 Talschaften/Personen und nicht 4 waren.
Es spielt eigentlich keine grosse Rolle, wie alt der Bundesbrief ist. Wichtig ist doch der Inhalt. Die Bibel wurde auch X-mal verändert und angepasst. Man hat schon immer Geschehnisse angezweifelt. Waren es 4 oder 3? Es wird vermutlich in nächster Zeit ein neues Tellspiel fürs alternative Theater geschrieben. Vielleicht waren es dann 4 Frauen und der Taxifahrer ist dabeigewesen??!!
Allgemein kann man sagen, dass Schöpfungesgeschichten nur immer teilweise wissenschaftlich stimmig sind. Es geht, ja wie du richtig schreibst immer auch um Identität und drumm sind viele dann nicht gut gelaunt, wenn sich etwas, das immer so war ändert.
Lieber pro und contra,
Nein, es war so, dass weil der richtige Bundesbrief gestohlen wurde nun die Quelle, dass eben 4 Talschaften beteiligt waren nicht mehr zugänglich sind.
so ein schrott!
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