August 31, 2008

Gesundheit

Es tut mir leid, dass ein Unterbruch entstanden ist. Ich habe am Feitag zum Frühstück ein Pain du Chocolat gegessen. Vier Stunden später wurde ich ziemlich krank. Irgend etwas muss mit demTEig nicht gut gewesen sein. Oder mit dem eingebackenen SChockoladestängeli. Ich werde morgen wieder den Blogg weiter machen. Mir ist aber noch etwas eingefallen.
Ein paar KOmmentare, die ich erhalten habe, sagten zu mir, ich solle nicht die Geschichte in den Dreck ziehen. Das wollt eich ja gar nicht. Es geht nur darum, dass neue Erkenntnisse geteilt und besprochen werden. Und dann habe ich noch gesehen, dass Herr Blocher am Madonna Konzert war, wenn man sich das überlegt, dass so etwas möglich ist, dann ist die Johanna Winz, von der ich morgen noch ein Bild hier hin tun möchte auch möglich. Tut doch nicht so verklemmt. Das Leben ist eine Überraschung. Lieder muss ich mich jetzt schon wieder hinlegen, das Pain auch CHocolat sucht sich seinen Weg aus mir heraus.
Bis hoffentlich morgen.

August 28, 2008

Gestohlener Bundesbrief

Der Bundesbrief von 1291 war im Juni 2006 ins Amerikanischen Museum für Verfassungsgeschichte in Philadelphia gebracht worden und sollte dor 3 Wochen ausgestellt werden. Das Dokument wurde für 3 Million Franken versichtert, zahlbar bei Totalverlust. Es gab damals viele kritische Stimmen, die das Dokument nicht unnötigen Risiken ausgesetzt wollten.Die Ausstellung im National Constitution Center in Philadelphia, wurde damals von alt Bundesrat Arnold Koller eröffnet und trug den
Titel «sister republics» (Schwester-Republiken) und war den freiheitlichen und demokratischen Werten der schweizerischen
und der amerikanischen Verfassungen gewidmet.
Was auch damals schon bekannt war: der Bundesbrief wurde durch Regionale Herrscher rund um den Vierwaldstättersee im 14. oder 15. Jahrhundert, nachträglich abgeändert. Sie wollten ein Beweismittel gegen territoriale Ansprüche Habsburgs vorweisen können. 1991 haben ETH-Physiker das Dokument mit der Radiokarbonmethode untersucht und festgestellt, dass es höchstwahrscheinlich aus der Zeit um 1400 stammt.
Was ist dann passiert. Wärend der dreiwöchigen Ausstellung in Amerika kam es zum Diebstahl des Dokuments. Die Diebe wussten um die hohe Versicherungssumme und wollen durch Erpressung das Museum zu einer Zahlung eines Lösegeldes veranlassen. Diese ganze Angelegenheit wurde jedoch durch das National Constitution Center in Philadelphia praktisch vollkommen vertuscht.
In der Folge haben das National Constitution Center in Philadelphia und die Diebe auf keinen Deal geeinigt. Das Dokument ist seit 2006 veschollen, um die politisch Verantwortlichen nicht zu blamieren vereinbarten beide Seiten Stillschweigen über die Affäre. Nachträglich wurde ein neuer Bundesbrief hergestellt, der jetzt wie wenn nie etwas gewesen wäre ausgestellt wird.
Aus diesem Grund ist es mehr als fragwürdig, welcher Quellenlage man glauben soll.
Denn wie gesagt wurden bereits nach 1291 mehrer abgeänderte Versionen erstellt, um Gebietsansprüche zu regeln.
Es ist mehr als glaubwürdig, dass mindestens vier Talschaften grosses Interesse an einem geänderten Bundesbrief hatten, der erwähnt, dass es eben auch mindestens vier Talschaften gewesen seien, also nicht nur drei, wie immer behauptet.




August 27, 2008

Lieber Ferdinand du hast in einem Kommentar geschrieben: "Ich gehe davon aus, dass Füssli mit seinem Gemälde die Bedeutung der Frau bei wichtigen Entscheidungen hervorheben wollte."
Füssli war ja halb noch in der Romantik tätig. Die Romantiker wollten dem Nicht-Fassbaren nachspüren, das Dunkle und Geheimnisvolle der Natur und der menschlichen Existenz aufdecken.
Goethe sagte dazu:
Die Nachahmung der Natur durch die Kunst ist um so glücklicher, je tiefer das Object in den Künstler eingedrungen und je größer und tüchtiger seine Individualität selbst ist. Ehe man andern etwas darstellt, muß man den Gegenstand erst in sich selbst neu producirt haben.
Man kann also davon ausgehen, dass Füssli es für richtig befand, malerisch darauf hinzuweisen, dass für einen Schöpfungsakt eine Frau wichtig ist. Alles gute braucht eine Frau, so auch die Gründung der Eidgenossenschaft.

Auch auf dem Internet

20-minuten hat, wie mir mein Nachbar gesagt hat auch einen Wettbewerb, wo man abstimmen kann. Ich habe selber auch gestimmt. Natürlich für die Variante an die ich glaube. Für Variante 2.
Es wäre natürlich für mich eine unglaubliche Bestätigung wenn das andere auch so sehen.
http://www.20min.ch/unterhaltung/wettbewerbe/story/27723454

20-minuten

Seit zwei Tagen klingeln dauernd meine Nachbarn und jeder hat den Artikel aus dem 20-minuten ausgeschnitten. Sogar mein welscher Nachber hat den Artikel extra von einem Kollegen schicken lassen. "Etaient-ils trois ou quatre pour le serment dur Grütli?" heisst es da. Ich habe den Artikel auch ausgeschnitten und wusste gar nicht wie reagieren ich war noch nie in der Zeitung. Und schon gar nicht in so einer grossen Zeitung wie dem 20-minuten.
Ich habe dann angefangen allen meine Geschichte nochmal zu erzählen. Und jetzt weiss ich gar nicht, wie mit dem Echo umgehen.
Ich danke auf jedenfall allen, die mir Mut gemacht haben, alle anderen Dokumente auch noch abzutippen und auf den Blogg zu tun. Eine Leserin hat mir gesagt, dass es im Bundesbrief ganz klar heisse es sind drei, nicht vier gewesen. Der Bundesbrief, das wissen viele nicht mehr, wurde ja ausgeliehen an eine Ausstellung nach Amerika. Und dann ist dort etwas unglaubliches passiert. Der Brief wurde gestohlen, die Amerikaner haben das nicht mitgeteilt und das Original einfach ersetzt. Ich habe die ganze Geschichte hier in meinem Ordner und muss die eben noch zuerst abtippen. Ich werde das morgen hier aufschalten.

August 26, 2008

Jass mit Streit

Gestern habe ich mich mit ein paar Kollegen zum Jassen getroffen. Das machen wir alle zwei, drei Wochen. Und fast jedesmal gibt es gegen Ende des Spiels noch irgend eine Diskussion. Diesmal war man sich uneinig darüber, ob es in einem Volkslied aus dem Toggenburg heisst: " Es chonnt en loschtige Puurebueb, o Meiteli, wett du heidelidomm, es chonnt en loschtige Puurebueb, o Meiteli wett du de?" Und ob dann später in diesem Lied noch ein Chörblibinder und ein Chüefergesell oder nur ein Möllergsell vorkommen. Ich war ziemlich sicher, dass dem Meiteli in diesem Lied ein Puurebueb und dann noch ein Chörblibinder, Möllergsell und ein Chöbeliginder vorgestellt wurden und dass sie keinen von denen wollte. Wir haben abgestimmt. Es war sehr knapp. Alle sagen, dem Meiteli seien nur drei Männer zur Auswahl angeboten worden. Ich war für vier.

August 25, 2008

Wieso zwei Varianten

Johann Heinrich Füssli hat mehrer Erfahrungen gemacht mit dem zweimaligen Malen.1781 hat er ein Bild gemalt, das europaweit berühmt geworden ist. Es trug den Titel: "Nachtmahr". Der pferdeköpfige Nachtmahr ist ein Sinnbild für die sexuelle Begierde. Geprägt von den Erfahrungen, respektive Rückmeldungen, hat er dann auch das Bild mit den drei Eigenossen, 1797 neu gemalt und eben eine Frau hinzugestellt. Auch diesemal sind die Reaktionen nicht ausgebliegen. Und so malte er schliesslich 1802 das Bildvon "Nachtmahr" noch einmal.

August 24, 2008

Haare

Lieber Antonio
Das Bild stammt nicht aus dem Mittelalter. Es wurde erst viel später gemalt.
Über die Länge der Haare im Mittelalter weiss man nicht sehr viel. Man weiss aber, dass die Frauen im Mittelalter ihre Haare im Mittelalter mit einem Schleier oder mit einer Haube bedeckten. Nur die ledigen Frauen trugen ihre Haare offen oder zu einem Zopf geflochten.

August 22, 2008

Vier Eidgenossen



Es gibt ein selten gezeigtes Bild von Johann Heinrich Füssli. Eine Variante von diesem Bild, nämlich das Werk:Die drei Eidgenossen beim Schwur auf dem Ruetli, 34 x 41 cm ist im Kunsthaus Zürich ausgestellt. Beim Bild, das in Zürich ist, sind es tatsächlich drei Eidgenossen. Es gibt aber von diesem Bild eben eine Variante mit dem Titel: Die vier Eidgenossen beim Schwur auf dem Ruetli. (1797). Eindeutig ist auf diesem Bild zu sehen, dass auch eine Frau beim Schwur dabei war. Johann Heinrich Füssli hat mit seinen Bildideen die europäische Kunst nachhaltig beeinflusst. Er wurde berühmt als er seine Varianten zum Schwur auf dem Rütli einem breiten Publikum zugänglich machte.

Das Kunsthaus besitzt über fünfzig Gemälde und hundertdreissig Zeichnungen von Johann Heinrich Füssli.
Den entsprechenden Quellentext habe ich gefunden in: Bernecker, Elsa: Das Selbstbild der Eidgenossenschaft in Schillers Spiel "Wilhelm Tell", Zürich, 2003. Hochschulschrift Lic. phil. I Univ. Zürich, 2003.
Ich verfüge aber auch noch über ein Bild, das die besagte Annahme untermauern kann. Ich werde das Bild scannen und dann hier auch plazieren.

August 20, 2008

Hier die entsprechende Szene aus einer der FAssungen des Dramas "Wilhelm Tell."

Dazu muss man noch wissen.

1789 hatte Friedrich Schiller in einem Brief geschrieben: «Bey aller Bewunderung der Schweizerischen Heldenmänner, ich kenne keinen, unter den Menschen, die ich kenne, der zu einer so grossen Handlung fähig wäre, ausser die Johanna, die that es. (Zitiert nach: Manfred Hoppe, Schillers Schauspiel «Wilhelm Tell», S. 125).

Es muss also 1789 für Schiller klar gewesen sein, dass in bis anhin dokumentierten Geschichte eine Hauptfigur fehlte.

Man kann das das nicht einfach als das Märchen mit dem Hut und dem Apfel abtun.

Anfang 1801 verdichteten sich die Gerüchte, dass Schiller eine erste FAssung fertig hatte. 1802 das, ist auch dokumentiert hat Schiller das Chronicon Helveticum des Chronisten Ägidius Tschudi studiert. 1803 begann er, die unten zitierte FAssung zu schreiben.

"Der Sternen. Auf der Rütliwiese brannte ein Feuer. Dort standen drei Männer und eine Frau. Sie redeten ein wenig. Sie trugen Hirtenhemden hielten Stöcke in den Händen. Werner Stauffacher, Walter Fürst und Johanna Winz."Freunde", sagte sie, während die drei Männer ihr gespannt zuhörten. "Wir stehen wir hier und reichen uns die Hände. Ein Wille, ein Ziel einigt uns: Wir wollen hier bleiben! Wir versprechen, einander zu helfen, bei allen täglichen Angelegenheiten und wir wollen uns nicht länger dreinreden lassen von Vögten und Verwaltern. Ist einer unter euch, der das anders sieht, so verlasse er den Kreis !"

Alle schwiegen. Da sagte Stauffacher:" So erhebet, meine Freunde eure Hand zum Schwur! Gott sei unser Zeuge. Wer beschliessen in Zukunft uns selber zu organisieren und wollen uns schützen vor fremder Einflussnahme!"

Im Chor wiederholten alle:" Wir versprechen es." Da stimmte Walter Fürst das bekannte Lied an: "Gott sei mit uns und unsrem Vierer-Bunde, in dieser Runde.“
Für diese Variante spricht unter anderem folgendes. Es gibt von Friedrich von Schiller ja das bekannte Drama Wilhelm Tell.
Schiller selber hat mehrer Fassungen geschrieben, bekannt wurde nur die von 1804, die am Hoftheater in Weimar uraufgeführt wurde.

August 19, 2008

Vier Eidgenossen

Also, um es kurz zu machen, meine Nachforschungen haben ergebe:, es waren vier, nicht drei Eidgenossen.
Und die vierte Person war eine Frau, und zwar stammte Sie aus Luzern und hiess: Johanna Winz
Jetzt habe ich gerade eine Seite gefunden. http://sofiaweiss.wordpress.com/
Diese Frau dort stellt genau eine richtige Frage, mit welcher ich mich auch schon lange beschäftigt habe. Nämlich, wo ist die Frau. Dazu habe ich eine eigene Theorie, die ich morgen abtippen werde.

Weiter

Ich wollte gestern schon die Vortsetzung hochladen, musste dann aber einem Kollegen im Schrebergarten helfen gehen. Das passt auf eine ganz komische Weise zu dem, was ich hier noch schreiben wollte.


Ich habe ja, wie ich geschrieben habe, vor zwei Jahren meine Frau verloren, es war auch in einem Schrebergarten, damals hatte ich auch noch einen. Sie hatte beim Chriesi ablesen einen Schwächeanfall, ist von der Leiter gestürzt und so unglücklich gefallen, dass sie sich das Genick brach.

Ich hatte nach ihrem Tod sehr viel Zeit und habe dann angefangen, mich mit Sachen zu bschäftigen, die auch nicht sicher sind. So wie ich bis dahin auch geglaubt habe, dass ich bis ans Lebensende einfach mit meiner Eva zusammen glücklich leben könnte. Was ja dann nicht so war.

Ich habe dann angefangen, mich mit den Gründungsgeschichten von Nationalstaaten zu beschäftigen. Da gibt es ja viele unsichere Geschichten. Mich hat es zum Beispiel in diesem Jahr auch komisch berührt, die Bilder vom Rütli zu sehen und zu wissen, dass wir da eigentlich an eine ziemlich abstruse Geschichte glauben. Es wurde ja zu diesem Thema schon viel gesagt, und auch Bücher gibt es viele. Ich wollte jetzt nicht auch noch ein Buch publizieren sondern versuche es mit diesem Blog. Einem für mich ganz neuen Instrument. Ich werde meine privaten Nachforschungen hier alle hineinkopieren. Ich habe in dem Internet viele andere gefunden, die sich auch mit der Gründungsgeschichte der Schweiz beschäftigen. Ich muss mal versuchen eine Liste hier hinein zu kopieren mit Adressen.

August 17, 2008

Jetzt

So, jetzt habe ich das endlich im Griff. Ich wollte schon gestern kurz schreiben, wer ich bin und was mich so interessiert. Jetzt hab ich das gestern zwar geschrieben, aber nicht hier hineinkopieren können. Heute Nachmittag ist ein Kollege vorbeigekommen und hat es mir gezeigt. Wir brauchten eine Stunde, um zu begreifen, dass man, wenn man die Nachricht die man schreibt nur speichert, dass die dann nicht aufscheint im Blog.
Also:
Ich bin im Kanton Aargau aufgewachsen. Mein Vater war in der Versicherungsbranche tätig.
Es war für mich früh klar, dass ich einen ähnlichen Weg einschlagen wollte. Die KV-Lehre machte ich in der selben Versicherung, wie mein Vater. 1958 schloss ich dort die Lehre ab und blieb in der selben Versicherung, bis zur Pensionierung.
Ich war Einzelkind. Im Turnverein war ich einer der besten. Dort lernte ich auch meine Frau kennen. Sie war Bodenturnerin. Mit 25 heiratete ich sie. Sie war ein Jahr jünger. Bald zogen wir in das Haus meiner Eltern, die sich im Dachstock ihre Alterswohnung eingerichtet hatten. Es verlief alles nach Plan.
Zwei Jahre später kam mein Sohn zur Welt. Er wollte von einer Versicherungskarriere nie etwas wissen.Nach der Primarschule jobbte er auf dem Bau und abends in einer Beiz, um sich seinen grossen Traum, eine Australienreise erfüllen zu können. Mit knapp 18 hatte er genügend Geld beisammen und zog los.
Meine Frau ist vor zwei Jahren gestorben.
Das hat mich aus der Bahn geworfen. Es war ein blöder Unfall.

August 14, 2008

August 11, 2008

Mein erster sog. "Post"..

Aha, so funktioniert das also..
Robert A. Hemmiger